Dienstag, Oktober 19, 2021
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David gegen Goliath! Ripple gegen die SEC!

Seit mehreren Monaten lässt sich der juristische Kampf zwischen den Gründer der Kryptowährung Ripple und der amerikanischen Aufsichtsbehörde SEC schon verfolgen. Bisher war der Kampf sehr ausgeglichen, doch nun schreitet Ripple mit einem Teilerfolg leicht nach vorne.

Gegenstand der Diskussion

Der Gegenstand des juristischen Streits ist, dass die SEC Ripple einen herben Vorwurf gemacht haben. In den offiziellen Schriftstücken heißt es, dass Ripple mit der Hilfe des XRP nicht registrierte Wertpapiere und Firmenanteile verkaufen würde. Aus diesem Grund fordert die SEC das FinTech-Unternehmen zu einer Strafzahlung von circa 1,3 Milliarden Dollar auf.

Bisheriger Verlauf des Prozesses

Während zu Beginn der Streitigkeiten die meisten davon ausgegangen waren, dass der XRP nun die Bühne verlassen muss, war bisher meist das Gegenteil der Fall. Direkt am Anfang des Prozesses konnte das Unternehmen einen Teilerfolg verbuchen als der SEC die Einsicht in Unternehmenseigene Dokumente verwehrt wurde, Ripple jedoch die Einsicht in die Dokumente der SEC genehmigt wurde.

Zwar mussten sie im Mai dieses Jahrs auch etwas einstecken als ihr Antrag gegen die Recherchearbeiten der SEC abgelehnt wurde, doch die meisten dürften der Meinung sein, dass es um Ripple deutlich schlechter stehen könnte.

Kurse und Karriere

Auch wenn man meinen könnte, dass ein Gerichtsprozess nichts gutes für eine Kryptowährung bedeutet, zeigt Ripple aktuell das Gegenteil. Mit jedem Teilerfolg vor Gericht, gewann die Kryptowährung bisher immer an Wert. Weiter profitiert die Währung selbstverständlich dadurch, dass sie durch die immer wiederkehrenden Nachrichten an Bekanntheit und ein Stück weit auch an Beliebtheit gewonnen hat.

Antrag der SEC abgelehnt

Der jüngste Teilerfolg kam dadurch zu Stande, dass ein Antrag der SEC durch das Gericht abgelehnt wurde. In diesem Antrag forderte die SEC Einsicht in die Dokumente, welche zwischen Ripple und ihrem Anwalt versendet und empfangen wurden. Sie forderten also, eine Umgehung des Anwaltsgeheimnis.

Dieser Antrag wurde von der Richterin abgelehnt und scharf kritisiert.

„Das Anwaltsgeheimnis soll die vollständige und offene Kommunikation zwischen Anwälten und ihren Mandanten fördern und dadurch das allgemeine öffentliche Interesse an der Einhaltung des Rechts und der Rechtsprechung wahren.“

So die Richterin.

Christopher Schmitz
Christopher Schmitz ist seit 2019 als freiberuflicher Texter tätig und beschäftigt sich seit 2016 bereits privat wie beruflich mit den Themen Kryptowährung, Online-Börse, Charterstellung sowie Handel und Nutzung von Kryptowährung. Getreu seinem Motto, „Wenn du nicht weißt wie du es erklären sollst, dann schreib es auf.“ nutzt er seine Texte um seinen Mitmenschen etwas zu erklären oder sie zu informieren. Nach der Veröffentlichung eines Ratgebers im Bereich Kryptowährung und zwei Jahre als freiberuflicher Berater eines mittelständigen Unternehmens, arbeitet er seit 2021 für Cryptojoey. Seit April 2021 ist er der Chefredakteur von Cryptojoey.
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