Donnerstag, Mai 26, 2022
StartCyberkriminalitätVersteck spielen verboten! Washington will gegen die Anonymität der Kryptokriminellen vorgehen.

Versteck spielen verboten! Washington will gegen die Anonymität der Kryptokriminellen vorgehen.

Die Anonymität in der Kryptobranche und das damit verbundene illegale Potenzial ist vielen Behörden seit langer Zeit ein Dorn im Auge. Aus Washington kommt jetzt die Anweisung zum Durchgriff.

Die Taskforce gegen die Anonymität

Speziell zu diesem Zweck hat die amerikanische Regierung eine Sondereinheit gegründet. Sie besteht aus Experten der Bereiche Börsenhandel, Kryptowährung und Cyberkriminalität. Diese Experten sollen nun mögliche Gesetze entwerfen, wodurch der anonyme Handel mit Kryptowährungen unmöglich gemacht wird. Die Schwierigkeit bei diesem Unterfangen liegt darin, dass die Kryptowährungen nicht an Nationen gebunden sind. Sie sind ein weltweites Zahlungsmittel und somit absolut Staatsfrei.

Art und Weise der Kriminalität

Bei dem aktuellen Fall geht es um eine spezielle Art der Cyberkriminalität. Hacker nutzen hierbei entsprechende Software, um die Profile ihrer Opfer unkenntlich zu machen. Anschließen werden die Opfer damit erpresst, dass dieser Prozess nicht rückgängig gemacht wird. Es sei denn, die Opfer sind bereit, teils hohe Preise dafür zu bezahlen. Aufgrund der schlechten Nachverfolgbarkeit der einzelnen Wallet, gelingt es den Hackern dann, durch häufige Umbuchungen, die Transaktion beinahe vollständig von der Bildfläche verschwinden zu lassen.

Ein Beschluss per Gesetz

Die neuen Gesetzesentwürfe sollen nun dafür sorgen, dass eine solche Immunität nicht mehr möglich ist. Das dürfte jedoch nicht nur die Kriminellen stören. Einige Unternehmer, private Personen oder sogar Unternehmen, möchten nicht namentlich in den Datensätzen erscheinen und das aus meist guten Gründen. Da die Wirtschaft in vielen Situation einem Pokerspiel gleicht, möchte sich natürlich niemand gerne in die Karten schauen lassen.

Fazit:

Die Vorgehensweise der amerikanischen Regierung macht zumindest in der Begründung, einen soliden Eindruck. Die Umsetzung des Ganzen könnte jedoch schwer werden und auf viel Kritik aus unterschiedlichen Richtungen treffen. Die Betroffenen sollten vor ihrer Kritik jedoch gut überlegen, was ihnen wichtiger ist. Ihre eigene Anonymität oder die Sicherheit, nicht eines Tages selbst das Opfer zu sein.

Christopher Schmitz
Christopher Schmitz ist seit 2019 als freiberuflicher Texter tätig und beschäftigt sich seit 2016 bereits privat wie beruflich mit den Themen Kryptowährung, Online-Börse, Charterstellung sowie Handel und Nutzung von Kryptowährung. Getreu seinem Motto, „Wenn du nicht weißt wie du es erklären sollst, dann schreib es auf.“ nutzt er seine Texte um seinen Mitmenschen etwas zu erklären oder sie zu informieren. Nach der Veröffentlichung eines Ratgebers im Bereich Kryptowährung und zwei Jahre als freiberuflicher Berater eines mittelständigen Unternehmens, arbeitet er seit 2021 für Cryptojoey. Seit April 2021 ist er der Chefredakteur von Cryptojoey.
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