Freitag, September 17, 2021
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Die Welt der institutionellen Anleger: Ein Einblick

Im Mai 2020 investierte Paul Tudor Jones im großen Stil in das Flaggschiff der Kryptowährungen, den Bitcoin. Seit diesem Tag gab es immer wieder Spekulationen darum, welcher Zwischenhändler diese Transaktion möglich gemacht hatte. Ab sofort ist es kein Geheimnis mehr.

Jones ist schon länger von Kryptowährungen überzeugt

Das Unternehmen des US-amerikanischen Milliardärs, die Tudor Investment Corporation, hat mit ihren 44,5 Milliarden US-Dollar auch nicht unbedingt die kleinste Brieftasche, im Bereich der institutionellen Anleger. Solche Hedgefonds, investieren immer häufiger in solche Anlageklassen, die von vielen großen und konventionellen Banken, noch immer nicht wirklich ernst genommen werden.

An dieser Tatsache wird es zu einem Großteil auch liegen, dass die Kryptowährungen immer höhere Kurse erreichen. Schließlich ist es ein Spiel zwischen Angebot und Nachfrage. Die Dienstleister, also Börsen oder Zwischenhändler, sind natürlich immer interessiert daran, dass die institutionellen Anleger zu ihnen kommen. Da dürfte bei den großen Transaktionen einiges an den Zwischenhändler abfallen.

Die Kryptowährungen und die Börsenaufsicht

Das SEC gab bekannt, dass Coinbase und Bakkt die Zwischenhändler bei der großen Transaktion gewesen wären. Medienberichten zufolge, lagen der Börsenaufsicht dazu entsprechende Papiere vor. Die Dokumente sollen des weiteren, aufschlussreiche Einblicke in die Welt der institutionellen Anleger gewähren. Solche Einblicke gewährten bisher nur sehr wenige. Sowohl wenige Anleger als auch wenige Börsen.

Fazit:

Nachdem jetzt offiziell verkündet wurde, welcher Zwischenhändler genutzt wurde, neigen sich Wochen und Monate der Spekulationen damit ihrem Ende zu. Den anderen Börsen in entsprechender Größe, dürfte diese Tatsache eher unangenehm aufstoßen. Ob sich sowohl die institutionelle Investition von der Tudor Investment Corporation, als auch die Private von Tudor Jones selber, lohnen, werden wir sehen. Fest steht auf jeden Fall, dass noch lange Zeit Bewegung, im Tanz der Kryptowährungen, bestehen bleibt.

Christopher Schmitz
Christopher Schmitz ist seit 2019 als freiberuflicher Texter tätig und beschäftigt sich seit 2016 bereits privat wie beruflich mit den Themen Kryptowährung, Online-Börse, Charterstellung sowie Handel und Nutzung von Kryptowährung. Getreu seinem Motto, „Wenn du nicht weißt wie du es erklären sollst, dann schreib es auf.“ nutzt er seine Texte um seinen Mitmenschen etwas zu erklären oder sie zu informieren. Nach der Veröffentlichung eines Ratgebers im Bereich Kryptowährung und zwei Jahre als freiberuflicher Berater eines mittelständigen Unternehmens, arbeitet er seit 2021 für Cryptojoey. Seit April 2021 ist er der Chefredakteur von Cryptojoey.
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