Samstag, Dezember 3, 2022
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Alles auf einen Klick: Die Top-Themen der letzten Woche

IOTA-Wallet startet den Probebetrieb um den Angriffen des vergangenen Jahres entgegen zu wirken. Autokauf jetzt auch mit Bitcoin möglich. Charles Hoskinson stellt sich seinen Kritikern. Präsident Erdogan fördert den Bitcoinboom in der Türkei.

Die neue Wallet von IOTA

Vor etwas mehr als einem Jahr, gelang es Hackern, Schwachstellen in Trinity, der Wallet von IOTA, zu finden und zu nutzen. Nun schickt das Unternehmen seinen Nachfolger Firefly ins Rennen. Aktuell befindet sich die Wallet im Testbetrieb und soll als Fundament für die nächsten Krypto-Adaptionen dienen. Der Plan dahinter ist, dass die Wallet seinen Kunden einen einfachen Zugang zur Welt der Smart Contracts ermöglichen soll. Von DeFi bis NFT soll alles vertreten sein.

Damit der Wallet Nachfolger dieses Ziel auch erreichen kann, wurden von der IOTA Foundation ebenfalls zwei neue Bibliotheken für die Programmiersprache Rust veröffentlicht. Die Entwickler könne damit, immer wieder neue Funktionen hinzufügen oder bestehende Funktionen abändern. Eine der besten Funktionen von Firefly ist Stronghold. Diese Funktion ermöglicht es, innerhalb des Programms einen speziellen Speicherort für sensible Daten zu haben.

Ansonsten gibt es bei dieser Wallet jedoch keine große Änderungen gegenüber den Mitbewerbern. Firefly befindet sich aktuell noch in der Beta-Phase und soll erst einmal ausreichend getestet werden. Firefly soll jedoch, als Teil des neuen IOTA 1.5, Codename Chrysalis, veröffentlicht werden.

Tesla ermöglicht Autokauf mit Bitcoin.

Der Gründer und Geschäftsführer von Tesla, Elon Musk, gab am Mittwochmorgen auf Twitter bekannt, dass es nun möglich sei, neue Teslas nun auch sofort mit Bitcoins zu bezahlen. Die Reaktion der Öffentlichkeit folgte schnell. Viele sehen Tesla als Hoffnungsträger einer breiten Bitcoin-Akzeptanz in der Zukunft. Zuletzt war das Unternehmen in der Kryptobranche aufgefallen, da es eine Transaktion tätigte, bei der sie 1,5 Milliarden US-Dollar in das Flaggschiff der Kryptowährungen investierte.

Zum Zeitpunkt der Investition kursierten im Internet bereits erste Gerüchte, dass es bald möglich würde, die begehrten Autos mit Bitcoin zu erstehen. Diese Gerüchte wurden jetzt durch den Post von Musk bestätigt.

Aktuell bleibt diese Zahlungsmethode jedoch den US-Kunden vorbehalten. Wann es auch in Europa oder weltweit möglich sein wird bleibt vorerst ungewiss.

Charles Hoskinson stellt sich seinen Kritikern

Der Cardano-Gründer Charles Hoskinson stellte sich in einem Video seinen Kritikern und äußerte sich zu der Zukunft der Kryptowährungen. Seine Kritiker brachten in der vergangenen Zeit immer wieder Argumente hervor, weshalb Cardano für sie, als Blockchain ohne Nutzer gesehen wird. Hoskinson gab ihnen recht, dass es momentan noch wenige Anwender gibt, was jedoch daran liegt, dass ADA bisweilen noch keine Smart Contracts unterstütze. Experten gehen davon aus, dass das Goguen Upgrade, welches Smart Contracts auf ADA einführen soll, noch in diesem Jahr kommt.

Bitcoinboom der Türkei wird durch den Präsidenten gefördert

Aufgrund dessen, dass der türkische Präsident Erdogan seinen Banknotenchef entlassen hatte, war der Lira-Kurs zwischenzeitlich um 15 Prozent gesunken. Durch diesen Umstand, begannen einige der türkischen Bürger ihrer Währung zu misstrauen und sahen sich gezwungen, nach Alternativen Ausschau zu halten, was wiederum ein erhöhtes Interesse am Kryptomarkt nach sich zog. Laut der Internetsuchmaschine Google, habe sich die Suchanfrage nach Bitcoin in dieser Zeit vervierfacht. Es wurde sogar öfter gesucht, als sein physischen Gegengewicht, das Gold.

Auch Präsident Erdogan wurde über das Interesse seiner Bürger unterrichtet. Er sah sich dadurch gezwungen einen Appell auszusprechen. Er forderte die Bevölkerung dazu auf, ihre Devisen- und Goldbestände wieder in den Wirtschaftskreislauf der Türkei zurück zu führen. Nach diesem Appell schossen die Suchanfragen und Investitionen erneut in die Höhe, was das Gegenteil von dem war, was der Präsident versucht hatte zu erreichen.

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Christopher Schmitz
Christopher Schmitz ist seit 2019 als freiberuflicher Texter tätig und beschäftigt sich seit 2016 bereits privat wie beruflich mit den Themen Kryptowährung, Online-Börse, Charterstellung sowie Handel und Nutzung von Kryptowährung. Getreu seinem Motto, „Wenn du nicht weißt wie du es erklären sollst, dann schreib es auf.“ nutzt er seine Texte um seinen Mitmenschen etwas zu erklären oder sie zu informieren. Nach der Veröffentlichung eines Ratgebers im Bereich Kryptowährung und zwei Jahre als freiberuflicher Berater eines mittelständigen Unternehmens, arbeitet er seit 2021 für Cryptojoey. Seit April 2021 ist er der Chefredakteur von Cryptojoey.
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