Dienstag, Oktober 19, 2021
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Mit Pizza verdient, mit Bitcoin verdoppelt: Pizzabäcker investiert sein Firmenvermögen in Bitcoin und räumt ab

Seitdem einige Großunternehmen wie beispielsweise Tesla oder Twitter ihre Reserven in Bitcoins angelegt haben, kann man nicht mehr von einem Wachstum aus der Mittelschicht sprechen. Im Schatten der Großkonzerne fangen nun auch kleine und mittelständige Unternehmen an, ihre Reserven umzuwandeln.

Beispielsweise der Inhaber der Pizzeria „Sam&Greg“ in dem US-Staat Alabama, Greg Hathorn. Der Unternehmer parkte 200.000 US-Dollar des Firmenvermögens in dem Flaggschiff der Kryptowährungen. Hathorn verkündete das Ende Februar auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. „Es gibt eine Menge von uns“ erwähnte der Pizzabäcker beiläufig. Es ist also davon auszugehen, dass einige kleine und mittelständige Unternehmen auf diese Idee gekommen, oder dem Beispiel gefolgt ist.

Wegen Inflationsangst zum Bitcoin

In einem Interview für das Krypto-Portal Cryptopotato erhielt man einige zusätzliche Informationen von Greg Hathorn. Er erwähnt, dass er bereits seit April letzten Jahres sein privates Geld in Bitcoins investiert. Auf die Frage warum er das gemacht hat gab er bekannt, dass er Angst vor der Inflation des Dollars aufgrund von Corona hatte. „Bei dem Bitcoin gibt es diese Problematik nicht.“ unterstützte er seine Entscheidung.

Aufgrund mangelnder Erfahrung hat er sich, Medienberichten zufolge, dazu entschieden, das Investment über Grayscale zu tätigen. Er habe kein Interesse daran, sich selbst mit den Krypto-Börsen und der Aufbewahrung zu beschäftigen, weshalb er das gerne in die Hände anderer legte. Auch zu seinem Gewinn gab er etwas bekannt. Seit dem 01.04.2020 konnte er eine Rendite von 350% erzielen. Genaue Zahlen wollte er hier jedoch nicht nennen.

Die Mitarbeiter der Pizzeria sollen auch von seinem Investment profitieren. Ein Teil der Gewinne sollen in den Pool fließen, aus dem die Boni der Mitarbeiter finanziert werden. Den anderen Teil wolle er nun in Bitcoin-Dips investieren.

Fazit:

Der mutige Schritt des Unternehmers, dürfte vielen Investoren imponieren. Andere Unternehmen dieser Größe könnten dem Beipiel des Amerikaners folgen. Fest steht auf jeden Fall, dass er die Invetition auf keinen Fall bereuen und an seiner Strategie weiterhin festhalten wird. Ob wir noch einmal ein solches Erfolgserlebnis eines kleineren Unternehmens in den Nachrichten mitverfolgen dürfen bleibt abzuwarten. Es wäre auf jeden Fall ein Schritt in eine neue Richtung.

Christopher Schmitz
Christopher Schmitz ist seit 2019 als freiberuflicher Texter tätig und beschäftigt sich seit 2016 bereits privat wie beruflich mit den Themen Kryptowährung, Online-Börse, Charterstellung sowie Handel und Nutzung von Kryptowährung. Getreu seinem Motto, „Wenn du nicht weißt wie du es erklären sollst, dann schreib es auf.“ nutzt er seine Texte um seinen Mitmenschen etwas zu erklären oder sie zu informieren. Nach der Veröffentlichung eines Ratgebers im Bereich Kryptowährung und zwei Jahre als freiberuflicher Berater eines mittelständigen Unternehmens, arbeitet er seit 2021 für Cryptojoey. Seit April 2021 ist er der Chefredakteur von Cryptojoey.
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