Mittwoch, Januar 26, 2022
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Janet Yellen warnt vor Bitcoin – Ist die neue US-Finanzministerin völlig daneben?

Nein, Janet Yellen ist es mit Sicherheit nicht. Aber wenn sie ihre Ängste vor einem illegalen Missbrauch der digitalen Coins zum Ausdruck bringt, so ist das doch lediglich ein weiterer bizarrer Versuch, die Leitwährung der digitalen Welt zu verteufeln.

US-Finanzministerin äußert Ängste vor dem Bitcoin

Angst müssen aber nicht die Menschen haben, sondern höchstens die kommerziellen Banken der verstaubten Finanzwelt des Mittelalters, die erstaunlicherweise immer noch die Finanzwelt beherrschen. Doch die Kellerzinsen und drohende Bankenpleiten sprechen eine andere Sprache. Die Warnung vom illegalen Missbrauch der Kryptowährungen ist doch nichts weiter, als eine neuerliche Verteufelung des digitalen Konkurrenten zum altehrwürdigen Dollar. Die Finanzhaie des Mittelalters, die bis heute das Ruder fest in der Hand haben, müssen keine Angst haben, sondern einfach nur mal umdenken, auch wenn es schwer fällt. Wenn die Präsidenten immer älter werden, kann allerdings auch kein frischer Wind entstehen.

Die Karawane zieht weiter…

Der Bitcoin hat in den vergangenen Wochen einen kometenhaften Aufstieg hingelegt und ist so stark, wie nie zuvor. Diese gewaltige Rekordrallye hat das Interesse an Kryptowährungen, besonders dem Bitcoin erheblich gesteigert. Vermutlich wird die Skepsis der amerikanischen Finanzministerin aber wenig Einfluss auf den rasanten Siegeszug des Bitcoin haben. Sicher ist der Bitcoin aus staatspolitischer Sicht nicht legitim, aber man kann ihn auch nicht auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Das Mittelalter ist vorbei, doch noch nicht alle Regierungen haben das geschnallt.

Internationale Reaktionen auf die Bitcoinrallye

Namhafte Unternehmen sind mittlerweile am BitCoin interessiert. So hat PayPal mit seiner Ankündigung in naher Zukunft den Bitcoin in sein Zahlungssystem zu integrieren, für einiges Aufsehen gesorgt. Auch Teslas milliardenschweres Investment in den Bitcoin hat einige Schlafmützen in Aufruhr versetzt. Auch etablierte Vermögensverwalter, wie BLACKROCK, befassen sich zunehmend mit Kryptowährungen. Die können doch nicht alle blöd sein, gewiss nicht.

Und was sagt Deutschland dazu?

Die Deutsche Bank sieht erst einmal einen bevorstehenden Wendepunkt für den Bitcoin. Der Kurs werde möglicherweise volatil bleiben, die Deutsche Bank mit relativ geringem Handelsvolumen begründet. Bemerkenswert ist aber, das das tägliche Volumen nur bei etwa 1.9 Prozent vor dem Gold liegt. Das muss man sich mal auf der Zuge zergehen lassen. Bei den Währungen rangiert Bitcoin immerhin schon auf Rang DREI. Nur noch im USD und dem EURO wird mehr bewegt. In der neuen Studie stellt die Deutsche Bank die These auf, dass weniger als 30 Prozent der Finanztransaktionen mit Bitcoin der Bezahlung von Waren und Dienstleistungen dienen und 70 Prozent für Investitionen.

Was soll an den „30 Prozent“ aber falsch sein? Kein intelligenter Mensch verpulvert sein ganzes Kapital in den Konsum, sondern legt es an.

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