Dienstag, Oktober 19, 2021
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Der Startblock für die nächste Bitcoin-Rallye ist gesetzt

Der Bitcoin-Kurs läuft wieder auf Hochtouren. Verschiedene On-Chain-Daten geben den Startschuss für die nächste Rallye.

Nach einer kurzen aber dennoch auch aufregenden Verkaufswelle und einem Tagesplus von 1,5 % hat der Kurs des Bitcoin die Marschroute der letzten Handelstage fortgesetzt. Seit dem Rekordhoch vom 22. Februar haben sich die Defizite mit der Zeit wieder aus dem Weg geräumt. Um satte 12,9 % hat sich die marktdominierende Krypto-Leitwährung auf Wochensicht ins Plus gedreht.  Zu Redaktionsschluss liegt sie somit bei 57.700 US Dollar.

Der Aufschwung der Mutter aller Kryptowährungen hat sich auch auf die Altcoins abgebildet. Im 7-Tage-Vergleich verbucht die Top 10 der Altcoins einen enormen Kurszuwachs. Der Kurs von Polkadot ist beispielsweise um 3,9 % gestiegen, während der von Uniswap um ganze 24 % stieg. Eine Ausnahme bildet dabei die Kryptowährung Cardano (ADA). Mit aktuell 1,74 Billionen US Dollar liegt die  gesamte Marktkapitalisierung lediglich 40 Milliarden US Dollar unter dem Rekordhoch von Februar. Diese Lücke wird sich allerdings schnell schließen, wenn man den Blick auf die On-Chain-Daten von Bitcoin wirft.

Die Mäßigung der Bitcoin-Verkäufe 

Kurz nach dem Allzeithoch ist der Kurs des Bitcoin im Zuge von Panikverkäufen und Gewinnmitnahmen in Verlust geraten. Auf ein Ende der Mini-Konsolidierung deuten verschiedene Indikatoren hin. Darauf deutet das  Krypto-Datenportal Glassnode im aktuellen Week-on-Chain-Bericht hin. Miner spielten in der Korrekturphase die entscheidende Rolle. Diese tätigten große OPEX- und CAPEX-Investitionen in ASIC-Hardware und Anlagen. Sie mussten stets enorme Bitcoin-Mengen veräußern, um die Betriebskosten decken zu können. Danach ist zu sehen, dass sich die Rate der Bitcoin-Verkäufe mäßigt. Demnach kehren Miner in den neutralen Modus zurück.

Die Bitcoin-Verteilung der Langzeitinvestoren ist ein zusätzliches Anzeichen für den Aufwärtstrend. Diese halten ihre Coins in einer Dauer von mindestens 155 Tagen. Obwohl zwischen Oktober 2020 und Januar 2021 ein breiter Verkaufstrend zu verzeichnen war, mäßigte sich nun ein solches Verteilungsverhalten. 44.500 Bitcoins verteilen Langzeitinvestoren täglich. Die Mäßigung belegt jedoch, dass Langzeitinvestoren nicht zum Ausstieg eilen, sondern die Gewinne mitnehmen.

Grundstein für einen Bullenzyklus

Nach dem Erreichen des Rekordhochs haben mit dem Kursnachlass vor allen Dingen Neuinvestoren nicht gerechnet. Die Folge davon waren vermehrte Panikverkäufe. Dies hat sich mittlerweile aber gelegt. Dass es nicht mehr zu Panikverkäufen kommt, wird mit einem Wert von über 1 vonseiten der Spent Output Profit Ratio (SOPR) belegt. Die SOPR teilt dabei den Verkaufspreis durch den Einkaufspreis.

Die Unterstützungsgrenze hob sich von 46.600 bis 47.000 US Dollar an. Somit legte Bitcoin in den vergangenen Wochen den Grundstein für einen Bullenzyklus. Ob das Rekordhoch von 58.641,00 US Dollar von Februar geknackt wird, bleibt noch abzuwarten. Mit 55.027,84 US Dollar liegt der Kurs aber knapp darunter.

Alisa Bekric
Alisa Bekric hat ein Germanistikstudium absolviert und arbeitet als Deutschlehrerin und Gerichtsdolmetscherin. Getreu ihrem Motto „Trau Dir Alles zu und Du kannst die Besten übertreffen“ begann sie 2015 ihre Tätigkeit als Auftragstexter für Kryptoinvestment. Seit 2018 widmete sie sich schwerpunktmäßig den Themen der digitalen Währungen, insbesondere dem Bitcoin. Kryptowährungen und die damit verbunden wirtschaftliche Konsequenzen sind heute der Hauptinhalt ihrer Arbeit als Autor im Radaktionsteam.
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