Freitag, September 17, 2021
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„Sonst geht es euch an den Kragen!“: Krypto-Industrie erhält direkte Ermahnung von Staatsanwältin

Die New Yorker Generalstaatsanwältin Letitia James hat ein genaues Auge auf die Krypto-Industrie geworfen. Nachdem sie in der letzten Woche bereits gegen Tether und Bitfinex erzielt hatte, reicht sie nun auch Klage gegen Coinseed ein. Jetzt hat sie in einer Pressekonferenz die gesamte Industrie rund um den Bereich Kryptowährung und Handel angemahnt. „Haltet euch an unsere Regeln oder wir machen euch dicht.“

Was genau ist passiert?

Einem Rundumschlag gegen die gesamte Krypto-Industrie, ist wohl die treffendste Beschreibung für die Pressemitteilung der Generalstaatsanwältin. Jedoch meint sie keineswegs alle Unternehmen, welche im Bereich Kryptowährung tätig sind. Sie ermahnt lediglich die schwarzen Schafe, welche sich an den Investoren bereichern möchte, welche nicht viel Ahnung in diesem Bereich haben und ihrem Portal voll und ganz vertrauen, anstatt sich ausreichend zu informieren.

Laut Letitia James bestünde ein sehr hohes Risiko für alle neuen Investoren an eben so ein schwarzes Schaf der Kryptobranche zu geraten. Auf einigen Portalen, welche ihrer Meinung nach strafrechtlich handeln, gäbe es wilde Preisschwankungen und große Interessenkonflikte zwischen den Betreibern des Portals und den Anlegern. Sie ruft zur allgemeinen Vorsicht bei Investitionen in virtuelle Währung auf und verpasst der Krypto-Industrie damit einen ordentlichen Dämpfer.

Strafzahlung in Millionenhöhe verstärkt ihre Drohung an die schwarzen Schafe der Kryptobranche.

Die Pressemitteilung von Letitia James, welche von vielen Unternehmen als Drohung angesehen wird, wird noch verstärkt, da es in der letzten Woche zu einem Vergleich zwischen den Schwesterfirmen, Tether Limited und Bitfinex mit der Generalstaatsanwaltschaft kam. Danach kam es zu Strafzahlungen der beiden Firmen in Millionenhöhe.

Fazit:

Auch wenn sich die Pressemitteilung von James für viele Unternehmen anhörte, wie eine Drohung, haben ehrliche und Seriöse Unternehmen nichts zu befürchten. Letitia James geht es lediglich um die Unternehmen, welche die Gutmütigkeit ihrer Investoren ausnutzen, um sich selbst daran zu bereichern. Zu wie vielen Klagen es von ihrer Seite aus noch kommt, bleibt vorerst unklar. Sicher ist jedoch, dass jedes Unternehmen der Kryptoindustrie, welches weiß, dass es nicht hundert prozentig ehrlich mit seinen Investoren umgegangen ist, sich vor dieser Frau besser in Acht nehmen sollte.

Christopher Schmitz
Christopher Schmitz ist seit 2019 als freiberuflicher Texter tätig und beschäftigt sich seit 2016 bereits privat wie beruflich mit den Themen Kryptowährung, Online-Börse, Charterstellung sowie Handel und Nutzung von Kryptowährung. Getreu seinem Motto, „Wenn du nicht weißt wie du es erklären sollst, dann schreib es auf.“ nutzt er seine Texte um seinen Mitmenschen etwas zu erklären oder sie zu informieren. Nach der Veröffentlichung eines Ratgebers im Bereich Kryptowährung und zwei Jahre als freiberuflicher Berater eines mittelständigen Unternehmens, arbeitet er seit 2021 für Cryptojoey. Seit April 2021 ist er der Chefredakteur von Cryptojoey.
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