Winklevoss-Zwillinge machen Milliardengewinn mit Bitcoin

Tatsachen, Hintergründe und Kontraste

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Die Winklevoss-Zwillinge haben es tatsächlich geschafft. Ein Traum vom großen Reichtum ist in Erfüllung gegangen. Die beiden Brüder Tyler Winklevoss und Cameron Winklevoss sind vermutlich die ersten Erdenbürger, denen es gelungen ist, mit dem Umgang mit Kryptowährungen den sagenhaften Gewinn von einer Milliarde US-Dollar zu schöpfen.

Tatsachen

In den letzten Tagen und Wochen jagte ein Allzeithoch das andere. Die Bitcoin-Granaten verursachten wahre Kursexplosionen, die in ein regelrechtes Bitcoin-Feuerwerk mündeten. Damit erhöhte sich zwangsläufig der Wert jedes Bitcon-Depots. Erst vor ein paar Tagen war der Knackpunkt der 10000-USD-Marke des Bitcoin erreicht. Damit stieg das Bitcoin-Portfolio der Brüder Winklevoss so hoch, dass es einen Gegenwert von nunmehr über einer Milliarde USD entspricht. Sie investierten in den Bitcoin 11 Millionen US-Dollar, als der Kurs noch bei etwa 120 USD lag. Das entsprach zum damaligen Zeitpunkt knapp einem Prozent der gesamten Marktkapitalisierung des Bitcoin. Trotz aller Unkenrufe, haben sie ihr Guthaben weiterhin in Bitcoin gehalten, was zur stetigen Wertsteigerung führte. Bei einer derartigen langfristigen Anlage haben die starken Kursschwankungen kaum noch Einfluss auf das Ergebnis.

Hintergründe

Die Bitcoin-Milliarde verdankten die Winklevoss-Zwillinge einigen abenteuerliche Kapriolen im Zusammenhang mit einem sozialen Netzwerk. So erhielten sie Im Ergebnis einer Verhandlung von Abfindung von 65 Millionen USD, wovon sie etwa 11 Millionen USD in den Bitcoin investierten. Das spielte sich im Jahr 2013 ab. Klar ist also, dass es sich nicht um ein Glücksspiel handelte, sondern um eine knallharte Geldanlage. Es zeigt wieder einmal deutlich, das ein Milliardär nur aus einem Multimillionär entstehen kann. Aber das ist ja bekanntlich nicht nur beim Umgang mit Kryptowährungen so, sondern bei allen anderen Finanztransaktionen auch. Die Brüder betreiben weitere spekulative Geschäfte mit Kryptowährungen, was sie sich ja auch leisten können. Sie scheiterten im ersten Quartal 2017 mit einem Versuch, den börsennotierten Handel mit Bitcoins zu starten, da dies von der zuständigen Behörde in den Vereinigten Staaten abgelehnt wurde. Darauf gründeten sie kurzerhand eine eigene Börse, natürlich nur für Kryptowährungen. Die Börse Gemini bietet tägliche Auktionen für Kryptowährungen an. Dies ist möglich, da ja noch keine staatliche Kontrollbehörde für den Kryptomarkt existiert.

Kontraste

Philosophisch stellt sich nun die Frage, wie lange so etwas gut gehen kann, denn es vermehrt sich Geld allein aus der Tatsache, dass es vorhanden ist und dafür weiterer Bedarf erzeugt wird. Nur auf Grund des Bedarfes entsteht nun aus Geld weiteres Geld, ohne das dabei materielle Werte erzeugt werden. An diesem Prozess können aber nur Menschen teilnehmen, die Geld übrig haben, was sie nicht zur Aufrechterhaltung ihres Lebensstandards benötigen. Das war immer so und wird auch immer so bleiben. Da gibt es zwischen staatlichen Währungen und Kryptowährungen keinerlei Unterschiede. Jedoch kann mit kleineren Beträgen im dreistelligen und vierstelligen Bereich prozentual die gleiche Gewinnsteigerung erzielt werden. Im beschriebenen Fall sind ja aus 120 USD immerhin 10.000 USD geworden. Selbst wenn der Bitcoinkurs wieder auf 5.000 USD oder gar 1.000 USD zusammenbricht, bleibt ein vielfacher Gewinn erhalten. Die Zeit einer Investition spielt eine wesentliche Rolle dabei. Jedoch kommen zum Faktor Zeit auch die Faktoren Kaufkraft und Vertrauen hinzu, ehe man von einer soliden Währung reden kann. Das ist beim Bitcoin, genau so wie beim Euro oder Dollar.

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